SEO für Online Shops: Die ultimative SEO Checkliste ✅

SEO für Online Shops: Die ultimative SEO Checkliste ✅

Die SEO Analyse für Ihren Webshop

In 30 Sekunden Ihr Optimierungspotential erkennen!
 
Auf einer Skala von 1 bis 10, wie gut lösen Sie Probleme?

Von der Antwort hängt eine ganze Menge ab. Gute Problemlöser sind begnadete Verkäufer. E-Commerce SEO beruht auf den Sorgen Ihrer Zielgruppe. Im Webshop bieten Sie die Lösung für ein dringliches Problem an. Schon haben Sie die Zielgruppe auf Ihrer Seite. Leider ist das nur die halbe Wahrheit. Suchmaschinenoptimierung für Online Shops wäre so einfach, wenn hochwertige Inhalte ausreichen würden. Irgendwie muss die Zielgruppe von Ihrem Content erfahren. Endlich klickt ein potenzieller Kunde auf den Link und die Seite braucht 20 Sekunden zum Laden. Enttäuscht verlässt er Ihren Webshop, da lange Ladezeiten ein absolutes K.-o.-Kriterium sind.

Es gibt viele Punkte, die bei SEO für Online Shops zu beachten sind. Als Verkäufer sollten Sie sich intensiv um die Optimierung bemühen. Langfristig profitieren Sie enorm von organischem Traffic. Die Zielgruppe findet über Google und Co. direkt auf Ihre Webseite.

Wir verhelfen Ihnen mit unserer SEO Checkliste für Online Shops zu einem Umsatz-Boost!

OnPage-Optimierung

Jeder Onlineshop beruht auf einer Grundidee. Ein Händler möchte Brautmode verkaufen, ein anderer hat sich auf Damenschmuck spezialisiert. Beide Ideen klingen ähnlich, denn es geht um Trends und Fashion. Aus Marketingsicht unterscheiden sich die Themen wie Tag und Nacht. Die Zielgruppen haben komplett andere Bedürfnisse.

“Mode ist Mode. Ich suche einfach in Google nach einem WordPress-Theme. Look von Ruby sieht herrlich aus und kostet wenig Geld. Nun wähle ich im Keyword-Planer einige Suchbegriffe aus. Nach dem Abendessen schreibe ich jeweils 200 Worte zu den fünf Begriffen und der Onlineshop wird zum Selbstläufer!”

So oder ähnlich gehen viele Seitenbetreiber vor. Das Ergebnis besteht in lieblosen 0815-Webshops. Kaum ein Kunde verirrt sich zu solchen Händlern. Falls doch, ergreift er schnell die Flucht. Professionelles SEO für Online Shops funktioniert anders. Mit dem oberen Vorgehen werden Sie einen virtuellen Schiffbruch erleiden. Nicht einmal ein simpler Blog kann mit dieser Taktik noch Leser anlocken.

Wir möchten Ihnen zeigen, worauf es bei Onlineshops wirklich ankommt. Fangen wir mit einer essenziellen Grundregel an.

Content is King

Vielleicht haben Sie damit gerechnet, dass wir mit Mobile Commerce einsteigen. SSL-Zertifikate und Kategorieseiten sind ebenfalls wichtige E-Commerce SEO Themen. Aber nein, wir beginnen mit simplen Inhalten. Das Zitat “Content is King” wirkt wie eine verstaubte Weisheit. In jedem zweiten Marketing-Blog wird es zitiert.

Und doch: von diesem Spruch hängt Ihr Erfolg ab.

Es kommt auf hochwertige und effiziente Inhalte an. Ein Seitenbetreiber möchte hohe Einnahmen erzielen. Daher müssen Sie das Thema Content professionell angehen. Spannende Inhalte zeichnen sich durch Informationen aus die nützlich sind. Dabei ergibt sich ein unverhofftes Problem. -> Viele Verkäufer vergessen an den Verkauf zu denken.

Content muss einen klaren Zweck erfüllen:

  • Der Text soll ein Problem der Zielgruppe lösen (und ein passendes Produkt bewerben)
  • Die potenziellen Kunden sollen Vertrauen zum Onlineshop aufbauen
  • Bei dem Beitrag handelt es sich um direkte Werbung

Wie Sie sehen, steckt hinter jedem Inhalt ein bestimmtes Ziel. Es empfiehlt sich, einen Redaktionsplan zu erstellen und zu definieren wann Sie welche Artikel publizieren wollen. Folgen Sie dabei der 70-20-10 Regel: Informative Inhalte machen 70 % des Contents aus. 20 % sind Beiträge, welche Sie für Ihre Community produzieren. Dazu zählt ein Video, in dem Sie die Fragen Ihrer Fans beantworten. Die restlichen 10 % sind Werbemassnahmen wie Sale-Angebote oder Gewinnspiele.

Wie sehen effiziente Inhalte aus?

Effektiver Content bietet der Zielgruppe eine Lösung an. Der potenzielle Kunde fühlt sich zu einer Handlung animiert. Das ist wichtig bei SEO für Online Shops. Clevere Verkäufer fallen nicht mit der Tür ins Haus.

Beispiel: Unser Händler für Damenschmuck fährt mit einer indirekten Taktik besser. Er erstellt einen Blogbeitrag zum Thema “5 Tipps, wie Sie Ihrer Freundin ein Lächeln ins Gesicht zaubern”. In einem Ratschlag verlinkt er dezent zu hübschen Ohrringen. Der Verkäufer hat effizienten Content erstellt. Ohne den Link wäre es nur ein netter Tippgeber gewesen.

Effiziente Inhalte müssen nachhaltig sein. Setzen Sie auf die langfristige Entwicklung Ihres Onlineshops. Natürlich können Sie auf die dunkle Seite der SEO-Welt wechseln. In der Fachsprache wird diese Szene als Black Hat SEO bezeichnet. Kurzfristig lässt sich Google austricksen. Einst galt eine Keyworddichte von 5 % als optimal. Der Artikel erschien weiter oben in den Suchergebnissen. Allerdings ist dieser Effekt komplett verpufft, eher im Gegenteil: Solche Beiträge werden von Google gnadenlos abgestraft.

Die Suchmaschine wird immer besser darin, künstliche Texte zu finden und die Seite mit einem Penalty zu belegen. Dies könnte das Ende für Ihren Onlineshop bedeuten.

Wir haben eine bessere Strategie für Sie:
Spielen Sie nicht mit schwarzen Taktiken, sondern mit den Emotionen Ihrer Zielgruppe.

Die Zielgruppe steht im Vordergrund

Menschen lieben gefühlvolle Inhalte. Fokussieren Sie sich auf die Einleitung. Die ersten Sätze spielen bei der Suchmaschinenoptimierung im E-Commerce eine wichtige Rolle. Merkt der Leser, es geht Ihnen nur um ein Keyword, klickt er Ihren Artikel weg. Der Suchbegriff darf sich nicht aufdrängen. Er muss im Wortfluss untergehen. Die Besucher sollten sich optimal beraten fühlen.

So lässt sich dieser Effekt erzielen:

  • Stellen Sie Ihren Lesern sofort eine Frage. (Wie gut ist Ihr letztes Geschenk angekommen?)
  • Präsentieren Sie eine verblüffende Statistik. (Wussten Sie, dass beim Küssen 15 Kalorien pro Minute verbrannt werden? Nach 30 Minuten sind das sagenhafte 450 Kalorien!)
  • Kommen Sie sofort zum Punkt, aber bauen Sie eine gewisse Würze ein. (Ich stelle euch 6+1 erprobte Geschenkideen vor, die meine Freundin völlig begeistert haben!)

Der Content muss perfekt zur Suchintention passen. Im E-Commerce SEO ist das ein wichtiger Faktor. Anfangs habe ich über die Händler für Brautmode und Damenschmuck gesprochen. Wer beide Seiten gleich aufzieht, lässt sich viel Umsatz entgehen. Ein Teil der Zielgruppe springt sofort ab, weil die Bedürfnisse anders ausfallen. Angehende Bräute wünschen sich eine andere Ansprache als modebewusste Teenager im Alter von 14-18.

Braut: “Ich möchte eine Traumhochzeit erleben, das Kleid muss detailliert verarbeitet sein. Es ist in Ordnung, wenn das Brautkleid ein bisschen was kostet. Schliesslich heiratet man nur einmal im Leben.”
Teenager: “Als Trendsetterin muss ich den neuesten Schmuck tragen. Es ist mir wichtig, modisch gekleidet zu sein, aber zu einem günstigen Preis. Bei der Qualität mache ich Abstriche. Silber oder Gold brauche ich nicht.”

In beiden Fällen handelt es sich um Frauen. Allerdings weisen die Beispiel-Zielgruppen unterschiedliche Bedürfnisse auf. Unsere Braut hat qualitative Vorlieben, während es dem Teenager um die neuesten Trends geht. Denken Sie daran, wenn Sie den Content für Ihren Onlineshop verfassen.

Sonderregeln für Webshops

Onlineshops besitzen besondere Textarten: Kategorie- und Produktseiten.

Gewöhnlich besuchen Personen einen Blog, weil sie sich ausführliche Inhalte wünschen. Es soll eine Lösung für ihr Problem gefunden werden. Das ist ein elementarer Grundgedanke bei der Suchmaschinenoptimierung im E-Commerce. Ein ausführlicher Text mit Bildern und Schaugrafiken ist Trumpf.

Ein Onlineshop sollte nicht aus meterlangen Textblöcken bestehen. Kein Teenie möchte mehrere Kilometer nach unten scrollen, um den Schmuck zu sehen. Der lange Text mag zwar informativ sein, aber die Zielgruppe interessiert sich kaum dafür. Notwendige Informationen müssen knackig präsentiert werden.

Kategorieseiten

Bei SEO für Online Shops geniessen Kategorieseiten die höchste Priorität. Niemand möchte sich durch eine längere Beschreibung arbeiten. Die Produkte müssen möglichst schnell erscheinen. Oberhalb der Produkte reichen 50 Wörter als Interessewecker aus. Längere Texte liest sich fast niemand durch. Unterhalb der Produkte dürfen es ungefähr 150 Wörter sein. Schauen Sie sich an, wie es die Konkurrenz macht. Die Inhalte können ein bisschen länger ausfallen.

Kümmern Sie sich um die Snippet-Optimierung. Dabei handelt es sich um Textauszüge in Suchmaschinen. Die Passagen bestehen aus der Überschrift inklusive einer Beschreibung. Zuerst fällt dem potenziellen Kunden der Title ins Auge. Jedes Wort sollte sorgfältig gewählt sein. Diese Regel gilt auch für die Description. Beide Formulierungen müssen das Interesse der Kundschaft wecken.

Arbeiten Sie mit einem knackigen Titel von bis zu 65 Zeichen. Die Beschreibung sollte bei 100-145 Zeichen liegen. Der Titel muss in sich abgeschlossen sein. Dagegen können Sie die Beschreibung offen beenden. Was wir damit meinen, sehen Sie am Keyword Brautmode.

Alle Top 3 Seiten nutzen diese Taktik. Bei Cinderella möchte der Leser mehr Marken erfahren. Hochzeitshaus nutzt die Formulierung “Erfahren Sie mehr zur”. Zalando überzeugt mit grafischen Elementen wie den Querbalken. Das Keyword Brautmode erscheint in allen Überschriften.

Kommen wir wieder zurück zur Kategorieseite.

Faustformel: Die Kategorieseite sollte klar und übersichtlich strukturiert sein. Verbannen Sie unnötige Elemente, die das Auge ablenken und nicht zum Umsatz beitragen.

Stellen Sie Ihren Besuchern viele Produkte zur Auswahl. Bauen Sie unbedingt eine Filterfunktion ein. Hier können Sie sich an erfolgreichen Händlern wie Zalando orientieren. Versuchen Sie jedoch, den Filter ein bisschen besser zu machen. Testen Sie die Filterfunktionen der Konkurrenz. Fehlt Ihnen ein Unterpunkt, sollten Sie ihn unbedingt einbauen.

Verwenden Sie aussagekräftige Bilder. Nutzen Sie das beste Foto für die allgemeine Kategorieseite. Die Optik ist wichtiger, als es zunächst scheint.

Damit Google die Kategorien ranken kann und Ihre potentiellen Kunden wissen warum es in Ihrem Shop geht, ist es unerlässlich die Shopkategorien mit spannenden Inhalten aufzubereiten.

Hier einige zusätzliche Ideen wie Sie die Shopkategorien aufmotzen können:

  • Spannende und nützliche Tipps zur Produktverwendung
  • Wissenswertes über die Shopkategorie mit Bilder und Infografiken dargestellt
  • Produktetipps
  • Unterkategoriebeschreibungen
  • Produktfilme

Produktseiten

Setzen Sie diese Punkte für Ihre Produktseite um:

  • Wählen Sie ein aussagekräftiges Bild aus und bennen Sie es mit dem gewünschten Keyword
  • Der Produktname sollte in der H1-Überschrift stehen.
  • Beginnen Sie mit einer Einleitung von 50 Worten.
  • Bauen Sie ein Produktvideo ein, um das Maximum aus der Seite herauszuholen.
  • Lange Textblöcke sind schwer vom Auge zu lesen. Daher sollte eine Liste mit Eigenschaften folgen.
  • Als Schluss fassen Sie die Vorteile in 50 Worten zusammen.

Sie verkaufen Produkte die auf dem Markt beliebt sind und häufig in den Suchmaschinen gesucht werden? Der einzige Weg sich von Ihrer Konkurrenz abzuheben und dadurch Ihre Produkte in den oberen Google Resultaten zu ranken ist über einzigartigen Produktcontent!

Hier einige zusätzliche Ideen, wie Sie das schaffen:

  • Aggregieren Sie über Social Hubs Nutzercontent zu Ihren Artikel -> #OnlineShopProdukt
  • Erstellen Sie spannende Produktbeiträge und publizieren Sie diese über Ihren Blog
  • Spannende und nützliche Tipps zur Produktverwendung

Überzeugende Bilder sind Trumpf

“Ein Werkzeugkoffer ist ein Werkzeugkoffer. Das Herstellerbild reicht vollkommen aus. Handwerker sind robuste Menschen, die eher an technischen Kriterien interessiert sind.”

An dieser Logik orientieren sich einige Shopbetreiber. Unsere SEO Checkliste für Online Shops behauptet das Gegenteil. Die Optik spielt bei jeder Nische eine tragende Rolle. Sogar ein Werkzeugkoffer sollte wohlüberlegt präsentiert sein. Zahlreiche Webshops nutzen die Standardbilder vom Hersteller. Mit diesen Fotos sammeln Sie keine Pluspunkte beim Kunden.

Eigene Bilder sind ein effektives Alleinstellungsmerkmal.

Der Besucher wird verblüfft von Ihrer Präsentation sein. Die meisten Händler arbeiten mit Standardbildern. Bei Ihnen bekommen Kunden “echte” Bilder zu Gesicht. Daher schätzen sie Ihre Kompetenz höher ein, was das Vertrauen in Ihren Onlineshop erhöht. Schliesslich haben Sie das Produkt persönlich unter die Lupe genommen.

Ein weiterer Vorteil: Die Bildersuche von Google ist sehr beliebt. Mit eigenen Aufnahmen unterscheiden Sie sich deutlich von allen Konkurrenten.

Tipp: Versuchen Sie immer den Artikel mit Menschen abzubilden. Die Emotion sollte zum Gegenstand passen. Der Koffer könnte von einem typischen Handwerker wie aus dem Bilderbuch präsentiert werden. Das weckt sofort die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe.

Ein Produktvideo ist ein SEO-Wundermittel

Sofern möglich, sollten Sie für Webshop SEO ein Produktvideo drehen. Das Video können Sie auch in YouTube hochladen. So erzielen Sie eine grössere Reichweite und Sichtbarkeit. Bei Tischen ist der Aufwand nicht unbedingt notwendig. Da reicht ein individuelles Foto aus. Ein enormer Mehrwert ergibt sich bei Smartphones. Im Video zeigen Sie, wie gross das Gerät ausfällt und wie modisch es aussieht. Zudem stellen Sie wichtige Funktionen vor. Ein klassischer Artikel wäre für das Thema zu trocken.

Sogar ein Parfüm können Sie in einem Video vorstellen. Zunächst klingt das seltsam, da es sich um einen Geruch handelt. Wie kann der Leser einen Mehrwert erzielen? Wir haben Ihnen bereits erklärt, dass Emotionen essenziell sind. Positive Gefühle verführen Kunden zum Kauf. Der Dufthändler könnte auf die Strasse gehen und nach neutralen Meinungen fragen. Die Probanden müssen sich für ihren Favoriten entscheiden. Das Video bietet der Zielgruppe einen grossen Mehrwert. Natürlich befragt der Händler nur Personen, die seiner Kundschaft entsprechen.

Tipp: In jeder Nische existieren aktuelle Trends. Im Duftbereich könnte das eine lang erwartete Kreation sein. Bauen Sie zu solchen Themen unbedingt Content auf. Das Tool Google Trends zeigt Ihnen die neuesten Highlights auf.

Gelöschte Artikel – was tun?

Jeder Händler nimmt Produkte aus dem Sortiment. Einige löschen die komplette Artikelseite, was aber keine Lösung ist. Häufig kommt weiterhin Traffic rein, da das Produkt auf Blogs oder im Social Media verlinkt ist. Es entstehen 404-Fehler. Nutzen Sie diese Backlinks zu Ihrem Vorteil aus. Tipps aus unserer SEO Checkliste für Online Shops:

  • Richten Sie ein sogenanntes 301 Redirect ein. Dabei wird der Besucher auf die Produktkategorie umgeleitet. Die Zielgruppe sieht keine leere Seite, sondern ähnliche Artikel. Mit etwas Glück kauft der Kunde eine dieser Waren.
  • Haben Sie ein Produkt aus dem Sortiment genommen, weil der Nachfolger erschienen ist? In diesem Fall sollten Sie direkt auf den neuen Artikel verlinken.
  • Das Produkt besitzt keinen einzigen Backlink? Hier können Sie ein 410 Redirect einrichten. Mit der Zeit wird die Seite aus dem Index gelöscht.

Vergleichsseiten: Erstellen Sie Top-10-Listen

Mit einer Top-10-Liste können Sie mehr Traffic generieren. Solche Aufzählungen kommen in jeder Nische gut an. Legen Sie daher eine Vergleichsseite Ihrer besten Produkte an. Es müssen nicht zwangsläufig zehn Produkte sein. Wählen Sie bewusst 4, 7 oder 12 Artikel aus.

Tipp: In manchen Nischen hat die Keyword Kombination “Top 10 (Kategorie)” über 500 Suchanfragen im Monat. Ein weiterer Grund, der für Top-10-Listen spricht.

Menschen lieben Produktvergleiche. Nicht ohne Grund erfreuen sich Portale wie toppreise.ch oder  idealo.de einer enormen Beliebtheit. Dabei geht es vorrangig um den besten Preis, aber auch um alternative Produkte. Das Erfolgsgeheimnis von Amazon besteht darin, den Kunden ähnliche Produkte anzuzeigen. Dadurch werden sie zu weiteren Käufen animiert. Schliesslich ergänzen sich die Produkte hervorragend. Als Händler müssen Sie die Besucher in Ihrem Onlineshop halten. Die Zielgruppe soll sich nicht bei der Konkurrenz umsehen.

Einen Shopvergleich können Sie mit Vergleichsseiten vermeiden. Bauen Sie ein Video zu jedem Produkt ein, erzielen Sie die höchste Wirkung. Der Kunde fühlt sich kompetent beraten. Deshalb bestellt er die Ware bei Ihnen, da Sie für ihn die schwere Vergleichsarbeit übernommen haben.

Konkurrenzanalyse – Deshalb ist es wichtig

Der Onlineshop läuft gut, das Webshop SEO zeigt Früchte. Allerdings dürfen Sie sich nicht auf Erfolgen ausruhen. Behalten Sie immer Ihre Konkurrenz im Auge. Womöglich kopiert sie gerade in diesem Moment eine Ihrer Ideen. Generell können Sie sich vom Wettbewerb inspirieren lassen. Sehen Sie sich das Design Ihrer Konkurrenten an und versuchen Sie es ein bisschen besser zu machen. Das gilt auch für Bilder, Videos und sonstige Inhalte.

Tipp: Prüfen Sie die umsatzstärksten Keywords Ihrer Konkurrenten. Hierfür können Sie Tools wie Xovi, Sistrix oder SEMrush nutzen. So kommen Sie auf neue Suchbegriffe.

Verfassen Sie Artikel zu den Keywords der Konkurrenz. Langfristig profitieren Sie von zusätzlichen Kunden. Natürlich sind Ihre Inhalte spannender verfasst. Daher verspürt Ihre Zielgruppe keinen Drang mehr, sich bei anderen Onlineshops umzusehen. Schliesslich bieten Sie die besten Produkte und Inhalte an!

Fehlt es Ihnen an Keywords?

Auch wenn die Antwort “nein” lautet, sollten Sie eine ausführliche Keywordanalyse vornehmen. Mit jedem weiteren Begriff erhöhen Sie Ihre potenziellen Einnahmen.

Viele Seitenbetreiber machen den Fehler und setzen nur auf den Google Keyword-Planer. Das Tool ist praktisch, aber liefert bloss einen Teil der Keywords. Nutzen Sie weitere Methoden, um zusätzliche Schlüsselbegriffe zu ermitteln.

Kostenlose Tools:

  • Answer The Public
  • Google Trends
  • Keyword-Planer
  • Keywordtool.io (eingeschränkt)
  • KWFinder (maximal 2 Anfragen pro Tag)
  • SEMrush (bis zu 10 Anfragen pro Tag)

Analysieren Sie auch Ihren Wettbewerb, wie Sie es im vorigen Schritt erfahren haben. Suchen Sie dabei nach neuen Keywords und sehen Sie sich die Konkurrenz an. Wählen Sie die Begriffe mit dem niedrigsten Wettbewerb aus und arbeiten Sie sich zu schwierigen Schlüsselworten vor.

Erhöhen Sie Ihre Umsätze mit Opportunity Keywords

Ein Opportunity Keyword lässt sich relativ einfach ranken. Google führt Ihren Webshop zu diesem Begriff bereits auf Seite 2 oder 3. Dabei haben Sie noch keine Optimierung vorgenommen. Eventuell taucht das Keyword im Zusammenhang mit einem anderen Produkt auf.

Der Aufwand lohnt sich ab einem monatlichen Suchvolumen von 500 Anfragen. Je nach Nische können auch 200 Suchanfragen ausreichend sein. Zudem sollte der Wettbewerb weniger stark ausfallen. Besteht die Konkurrenz aus allgemeinen Händler wie Amazon, eBay oder LadenZeile, ist ein hohes Ranking möglich. Sind die Top 5 Positionen an spezialisierte Shops vergeben, raten wir Ihnen vom Keyword tendenziell ab.

Das Keyword können Sie mit zusätzlichen Inhalten stärken. Der Content sollte sich auf den Begriff beziehen. Setzen Sie das exakte Keyword in den Title Tag. Ausserdem sind interne Links zu empfehlen, die auf den neuen Beitrag (bzw. Produkt- oder Artikelseite) verweisen.

Wie ist Ihr Onlineshop aufgebaut?

Der Besucher muss die gewünschte Ware einfach finden. Kein Kunde möchte lange nach einem Produkt suchen. Daher sollte Ihr Webshop nach der sogenannten Facettennavigation aufgebaut sein. Die potenzielle Kundschaft kann ihren Navigationspfad selber bestimmen.

Tipp: Richten Sie auf der linken Seite Ihre Navigationsleiste ein. Ein Modehändler könnte Filterfunktionen für Farbe, Grösse, Marke, Preis und Stil anbieten. Der Kunde legt die gewünschte Navigation selber fest.

Obwohl die Vorteile klar auf der Hand liegen, setzen viele Händler auf eine hierarchische Navigation. Wie bei einer russischen Matrjoschka dringt der Kunde über Links immer tiefer ein.

Zwei Arten der Navigation:

  • Bei der Facettennavigation wählt der Besucher gewünschte Merkmale per Mausklick aus. Die Ergebnisse werden sofort sortiert. Ein weiteres Kriterium lässt sich mit einem einzigen Klick hinzufügen. Der User kann bequem navigieren, da sich die Suchfilter schnell anpassen lassen.
  • Die hierarchische Navigation erfordert mehr Aufwand. Zuerst muss der Kunde die Marke des Brautkleides auswählen, danach den Stil bestimmen. Nun legt er den preislichen Rahmen fest. Wünscht er sich einen anderen Stil, muss er mehrere Schritte zurückgehen. Manche Kunden fühlen sich von dem Aufwand genervt.

Neben der Navigation sollten Sie Ihre Inhalte logisch aufbauen. Verlinken Sie ähnliche Artikel im Beitrag. Informieren Sie Leser über hilfreiche Ratgeber. Empfehlen Sie andere Artikel aus derselben Kategorie als Geheimtipp. Eine weitere beliebte Funktion ist “Kunden, die sich dieses Produkt bestellt haben, kauften auch”. Ebenfalls interessiert sind die Artikel mit den meisten Klicks. Erstellen Sie Listen für einzelne Kategorien.

OffPage-Optimierung

Suchmaschinenoptimierung für Online Shops hört nicht bei OnPage-Massnahmen auf. Natürlich sind optimierte Inhalte wichtig. Allerdings kommt kein Besucher, nur weil Sie einen tollen Artikel geschrieben haben. Mit etwas Glück werden Sie irgendwo in Google ranken. Das lockt hier und da einen potenziellen Kunden an. Vielleicht wird ein Blogger aufmerksam und verlinkt eine Ihrer Top-10-Listen.

Ein grösseres Stück vom Traffic-Kuchen sichern Sie sich mit OffPage-Optimierung. Folgende Massnahmen sind elementar für Suchmaschinenoptimierung im E-Commerce.

Webshop SEO: Linkbuilding für Händler

Grundlegend geht es darum, die eigene Domain zu stärken. Einige Verkäufer arbeiten mit Influencern zusammen. Ein beliebter YouTuber kann den Umsatz ankurbeln. In den meisten Fällen verpufft der Effekt nach wenigen Wochen.

Daher sollten Sie sich auf langfristige E-Commerce SEO konzentrieren.

Zuerst benötigen Sie Content, um effektives Linkbuilding zu betreiben. Fürs Linkbuilding müssen die Inhalte sogenannte Linkable Assets sein. Darunter versteht man Content, der von normalen Personen freiwillig verlinkt wird.

Beispiel: Das kann ein Artikel wie “Hochzeit planen: Vom Ja-Wort bis zu den Flitterwochen” sein. Unser Händler für Brautmode macht mit diesem Content auf sich aufmerksam. Obendrein erhält er wertvolle Backlinks von themenrelevanten Seiten. Google wird den Aufwand mit einem Ranking-Boost belohnen. Ausserdem kann der Verkäufer auf seine Produkte verlinken.

Was macht Linkable Asset besonders?

  • Die Inhalte sind für Ihre Zielgruppe von grosser Bedeutung.
  • Der Beitrag hilft dabei, ein wichtiges Problem zu lösen.
  • Es handelt sich um einzigartigen Content.
  • Wegen der hohen Relevanz wird der Artikel freiwillig verlinkt.

Die Inhalte werden direkt auf Ihrer Webseite veröffentlicht. Benutzen Sie keine fremden Domains oder Subdomains. Sonst verpufft der langfristige Effekt. Linkable Asset sorgt für starke Backlinks. Diese Links stärken Ihre Domain und sollten direkt auf Ihre Webseite verweisen. Dann profitieren Sie im höchsten Mass von der Relevanz eingehender Backlinks.

Die Backlinks kommen jedoch nicht automatisch. Der Fehler ist häufig zu beobachten. Es existieren viele hilfreiche Guides, die keinen einzigen Backlink besitzen. Dagegen wird qualitativ schlechterer Content hundertfach geteilt. Das Erfolgsrezept besteht im sogenannten Lautsprecher-Prinzip.

Vermarkten Sie Ihre Inhalte wie ein Lautsprecher

Stellen Sie sich eine grosse Gruppe an Personen vor. Ein Mensch besitzt einen Lautsprecher, die anderen unterhalten sich normal miteinander. Person A erzählt, wie sie 120 Euro am Tag verdient. Einige Anwesende hören ihr aufmerksam zu. Doch nun beginnt Person B, von ihrer Methode zu berichten. Stolze 70 Euro kriegt sie pro Tag hin. Wegen dem Lautsprecher erreicht sie eine grössere Zielgruppe und kann sogar die Zuhörer von Person A ablenken.

Wir lernen daraus: Ein Inhalt entfaltet seine volle Wirkung erst mit dem richtigen Marketing.

Der weltbeste Content nützt nichts, wenn niemand von ihm erfährt. Suchmaschinenoptimierung im E-Commerce darf laut, grell und unüberhörbar sein. Daher müssen Sie Ihre Zielgruppe über neue Inhalte informieren. Mit dieser Taktik übertönen Sie Ihre Konkurrenz wie ein Lautsprecher.

So werden Sie zum Lautsprecher:

  • Beteiligen Sie sich in Foren.
  • Treten Sie Facebook-Gruppen bei.
  • Lesen Sie sich die Probleme Ihrer Zielgruppe durch. Die Fragen auf gutefrage.net sind eine ergiebige Quelle. Basierend auf den Fragen und Problemen erstellen Sie hochwertige Inhalte.
  • Verbreiten Sie Ihren Content in den Communitys. Das geschieht in Form neuer Beiträge oder als Antwort auf bestehende Probleme.

Früher oder später liest sich ein Blogger Ihren Content durch. Er baut ihn in einen Artikel ein und schon haben Sie einen Backlink gewonnen. Als Bonbons generiert Ihnen der Link zusätzliche Besucher.

Bauen Sie Rich Snippets ein

Arbeiten Sie unbedingt mit Rich Snippets. Übersetzt steht dieser Begriff für reichhaltige Schnipsel. Die Snippets stechen sofort ins Auge und steigern damit die Klickrate. Bewertungen, Sternchen oder zusätzliche Produktdaten eignen sich als Schnipsel.

In diesem Beispiel sehen Sie, wie sehr Rich Snippets ein Ergebnis optisch hervorheben. Das erste Klavier sieht deutlich seriöser aus, da es eine Rezension gibt. Zudem existieren weitere Produktdaten. Obendrein sind die Sterne ein echter Eyecatcher. Die unteren Ergebnisse haben eindeutig das Nachsehen.

Engagieren Sie andere Lautsprecher

Wer sagt, dass Sie sich allein um die Vermarktung kümmern müssen? Finden Sie die Influencer Ihrer Nische heraus. Für Webshop SEO müssen es nicht die wichtigsten Personen der Szene sein. Häufig sind kleinere Blogger oder YouTuber kooperationsbereiter und günstiger. Zudem verfügen sie über eine eingeschworene Fangemeinde.

Bieten Sie ihnen ein Produkt zum Test an. Dafür müssen sie einen Link zu Ihrer Webseite setzen. Deren Fans werden Ihren Artikel weiter verlinken, was grössere Influencer auf Sie aufmerksam macht. Je nach Nische können Sie eine Diskussion zu einem spannenden Thema führen.

Technische Faktoren

Unsere SEO Checkliste für Online Shops umfasst auch technische Merkmale. Google setzt einige Faktoren für ein hohes Ranking voraus. Wer auf folgende Punkte verzichtet, hat einen Nachteil gegenüber der Konkurrenz. Glücklicherweise lassen sich die technischen Optimierungen einfach durchführen.

Installieren Sie ein SSL-Zertifikat

Das Kürzel SSL steht für Secure Socket Layer. Die Technologie verschlüsselt Daten und trägt zum Verbraucherschutz bei. Ob ein SSL-Zertifikat installiert ist, erkennen Ihre Besucher am grünen Schloss-Symbol. Dies sieht nicht nur hübsch aus, sondern hat einen Einfluss aufs Google-Ranking. Die Suchmaschine hat den Boost offiziell bestätigt.

Info: Neben dem Schloss-Symbol kommt eine neue URL hinzu. Künftig beginnen Ihre Seiten mit “https://” und nicht mehr mit “http://”. Das Kommunikationsprotokoll HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) ermöglicht den verschlüsselten Datenversand.

Inzwischen gilt ein SSL-Zertifikat im E-Commerce SEO als gängiger Standard. Dennoch besitzen viele Onlineshop nach wie vor keine HTTPS-URLs. Das ist ein grober Fehler, da die Installation unkompliziert abläuft. Selbst ein Katzenblog profitiert von diesem Zertifikat. Immerhin bietet es einen gewissen Rankingvorteil. Ein Webshop hingegen muss über HTTPS verfügen. Hier setzt Google deutlich strengere Kriterien an. Im Onlinehandel werden persönliche Kundendaten übermittelt. Damit keine Hacker an diese Daten gelangen, sollten Sie schnell ein SSL-Zertifikat installieren.

Tipp: Wer Geld sparen möchte, kann das kostenlose SSL-Zertifikat von Let’s Encrypt nutzen. Es ist und bleibt dauerhaft von Gebühren befreit.

Verschlüsseln Sie Ihre komplette Webseite zum Schutz der Kundendaten.

Mobile Commerce – der grösste SEO Trend

2009 lag die Anzahl der deutschen Smartphone-Nutzer bei 6,31 Mio. Menschen. Im Jahr 2014 stieg der Anteil auf 40,4 Mio. Personen. Inzwischen verwenden über 57 Mio. Verbraucher ein Smartphone. Der Trend geht klar hin zu mobilen Geräten. Immer häufiger werden mobile Geräte fürs Onlineshopping benutzt. Smartphones und Tablets gehört eindeutig die Zukunft.

Suchmaschinenoptimierung für Online Shops muss Mobile Commerce berücksichtigen. Wer auf diesen Trend setzt, kann der Konkurrenz enorme Marktanteile abnehmen.

Nicht jeder Kauf findet über das Smartphone statt. Viele Kunden kaufen nach wie vor am Computer ein. Allerdings wird die Mittlerrolle der Mobilgeräte unterschätzt. Denken Sie an die ganzen Personen, die im Laden ihr Smartphone zücken und die Preise vergleichen. Moderne Kunden haben kein Problem damit, den stationären Handel als Testfläche zu nutzen. Das Produkt wird vor Ort angeschaut und getestet. Gekauft wird es dort, wo es am günstigsten ist.

Info: In der Fachsprache wird dieses Verhalten als Showrooming bezeichnet. Der Anteil solcher Käufer liegt in Deutschland bei 20 Prozent. Verbraucher aus Korea oder Japan erreichen stolze 50 Prozent. Da die asiatischen Länder als Vorreiter gelten, ist bei uns mit Wachstum zu rechnen.

Für Webshop SEO bedeutet das, verstärkt auf Suchmaschinenoptimierung im E-Commerce zu setzen.

So machen Sie Ihren Onlineshop mobil:

  • unnötige Inhalte löschen
  • schnelle Ladezeiten
  • richtige Grössenverhältnisse
  • zusätzliche Produktinformationen
  • bequeme Warensuche
  • komfortabler Bestellprozess

Eventuell sollten Sie eine eigene App entwickeln lassen. Einige Kunden laden sich gezielt Shopping-Apps herunter, um Produkte zu vergleichen. Erscheint Ihr Tool im App-Store weit oben, sichert das Ihnen zusätzlichen Traffic.

Tipp: Mobile Commerce SEO für Online Shops ist eine eigene Disziplin. Kleinere Produkte werden öfters über das Smartphone bestellt. Für grössere Anschaffungen ist der Computer gefragt. Hier können Sie in der mobilen Version auf Ihre Facebook-Seite verweisen oder einen Rückrufservice anbieten.

Arbeiten Sie mit Smartphone-spezifischen Elementen. Das kann eine Call-to-Action in Form eines Telefonbuttons sein. Mit einem Klick auf “Rufen Sie uns jetzt an!” erfolgt das sofortige Kundengespräch.

Sehen Sie sich Ihre Seite auf verschiedenen Geräten an

Alle Inhalte müssen auf Computer, Smartphone und Tablet einheitlich angezeigt werden. Die Fachwelt spricht vom sogenannten Responsive Webdesign.

Bei mangelhafter Optimierung liegen falsche Textumbrüche vor. Die Inhalte verrutschen und ergeben keinen Sinn. Fehlerhafte Buttons runden das Urteil des Kunden ab: Er muss diese Webseite sofort wieder verlassen! Eine hohe Absprungrate (Bounce Rate) kann Google durchaus kritisch sehen.

Daher sollten Sie auf eine responsive Webseite setzen. Die Grössen werden dem verwendeten Gerät angepasst. So entsteht ein sauberes Webdesign. Der Kunde ist glücklich und damit auch Sie als Verkäufer. Sehen Sie sich unbedingt das Ergebnis auf dem Smartphone an. Löschen Sie unnötige Elemente und grössere Textblöcke.

Tipp: Behalten Sie bei Ihren Massnahmen im Hinterkopf, dass mobile Kunden “fauler” sind. Die Smartphone-Kundschaft möchte weniger lesen und schneller zum Ziel kommen. Blenden Sie in der mobilen Version bewusst längere Inhalte aus. Videos zählen als echte Geheimwaffe. Inzwischen gibt es fast überall WLAN-Hotspots. Datenpakete werden immer günstiger. Daher sollten Sie mit diesem Element arbeiten.

Verringern Sie die Ladezeiten

Seit dem 1. Juli 2018 zählt der Mobile Page Speed offiziell als Ranking-Kriterium. Daher muss Suchmaschinenoptimierung für Online Shops auf Geschwindigkeit abzielen. Vor diesem Datum galt der Page Speed als indirekter Faktor. Das Stichwort lautet User Experience: Lädt der Webshop zu langsam, wandern die Kunden zur Konkurrenz weiter. Niemand möchte 15 Sekunden oder länger warten, bis die Produktseite geladen ist.

Mit dem kostenlosen Tool Google Page Speed können Sie Ihre Ladezeiten prüfen.

Hier ein Beispiel von Zalando: (Auch Zalando hat noch Potential :-))

Anfang 2018 hat Searchmetrics eine Studie zur Ladegeschwindigkeit durchgeführt. Die wichtigsten Erkenntnisse möchten wir mit Ihnen teilen:

  • Die ersten fünf Google-Suchergebnisse laden erheblich schneller als die restlichen Seiten.
  • Accelerated Mobile Pages (AMP) bietet erhebliche Rankingvorteile. In den ersten Google-Seiten erscheinen viele Websites, die das Protokoll nutzen.
  • 32 % der Top 5 Suchergebnisse laden innerhalb von einer Sekunde.
  • Die Ladezeit der Rankings 1-15 liegt bei maximal drei Sekunden.
  • Benötigt eine mobile Seite länger als drei Sekunden, springen 53 % der Besucher ab.

Ob Besucher oder Suchmaschine, beide freuen sich über geringe Ladezeiten. Es existieren zahlreiche Merkmale, welche sich positiv oder negativ auswirken. Ein häufiges Problem sind zu grosse Bilder. Komprimieren Sie PNG-Bilder zu kleineren JPEG-Dateien. Wer WordPress nutzt, kann ein Tool wie WP Smush verwenden. Deinstallieren Sie unnötige Plugins, die Sie nicht mehr benötigen.

Insbesondere bei WordPress ist SEO für Online Shops leicht möglich. Es existieren hilfreiche Plugins wie WP Super Cache. Browser Caching speichert früher heruntergeladene Dateien vom Browser. Dies begünstigt die Ladegeschwindigkeit Ihres Onlineshops.

Denken Sie auch an Content Delivery Network (CDN). Das ist ein Netz von globalen Servern, die zu einer hohen Ladegeschwindigkeit beitragen. Eine schlechte Internetverbindung führt zu Speed-Einbussen. Die Performance des Browsers lässt sich mit einem CDN verbessern. Es spielt keine Rolle, ob sich der Kunde in Berlin, Paris oder New York befindet. Ein schneller Zugriff ist auch global gewährleistet.

Löschen Sie niemals erfolgreiche Inhalte. Suchmaschinenoptimierung im E-Commerce lebt von wertvollen Content.

Richten Sie eine XML-Sitemap ein

Eine Sitemap erleichtert Suchmaschinen die Navigation. Dabei handelt es sich um eine Liste, die alle Unterseiten Ihres Webshops umfasst. Stellen Sie sich die XML-Sitemap als Karte vor. Mithilfe dieser Karte kann Google den Onlineshop flotter durchsuchen (Crawling) und in seinen Index aufnehmen (Indexierung). Daher darf die Sitemap nicht in unserer SEO Checkliste für Online Shops fehlen.

Hier erstellen Sie eine kostenlose XML-Sitemap:

Um die Indexierung zu beschleunigen, teilen Sie Google Ihre neue Sitemap mit. Dafür nutzen Sie die Google Search Console.

Erstellen Sie einen Produkt-Feed

Jeder Shopbetreiber benötigt einen sauberen Produktdatenfeed. Ansonsten erscheinen Ihre Artikel nicht auf Google Shopping und sonstigen Portalen. Daher müssen Sie den Feed sorgfältig pflegen.

Info: Der Produkt-Feed enthält wichtige Informationen zum Artikel. Dazu zählen Preis, Kategorie, Beschreibung, Artikelnummer und Produktbild. Durch ein standardisiertes Format ist ein Vergleich Ihrer angebotenen Waren möglich. Diese Daten nutzen Vergleichsportale für ihre Listen.

Für diese Portale benötigen Sie Feeds:

  • Amazon
  • Digitec / Galaxus
  • Bing Shopping
  • Google Shopping
  • Vergleichsportale wie toppreise.ch idealo oder Geizhals
  • eventuell für Affiliates

Einen Produkt-Feed können Sie im CSV-Format generieren. Anschliessend laden Sie die Daten im Google Merchant Center hoch. Nun prüft Google Ihre Daten. Ändern Sie Ihre Preise, sollten Sie direkt einen neuen Produkt-Feed hochladen.

Prüfen Sie den Webshop auf Duplicate Content

Doppelte Inhalte können sich bei Onlineshops schnell einschleichen. Ein Problem ist die Filterfunktion: Durch den Suchfilter ergeben sich nahezu identische URLs in gewaltiger Menge. Damit ist derselbe Content über mehrere Links erreichbar. Google kann dies negativ auslegen und die Seite mit einem Penalty belegen.

Eine gängige Fehlerquelle sind Kategorien in der Produktseite. In der Regel ist ein Artikel einigen Kategorien zugeordnet. Das führt bei fehlerhaften URLs zu Duplicate Content.

Derselbe Artikel lässt sich über zwei Links erreichen. Google folgert daraus: Es liegt Duplicate Content vor! Als Händler müssen Sie dringend eine Suchmaschinenoptimierung für Online Shops vornehmen. Lösen Sie dieses Problem so schnell wie möglich, um keine Abstrafung zu riskieren.

Es gibt diverse kostenlose Tools um einen Dublicate Content Test vorzunehmen, ein Beispiel ist Siteliner

Info: Duplicate Content entsteht häufig bei Sale-Produkten. Der Händler markiert den Artikel mit Sale, was einen weiteren Link erzeugt. Prüfen Sie nach, ob die URL des Sale-Artikels in allen Kategorien gleich bleibt.

Ob doppelte Inhalte vorliegen, können Sie anhand zweier Methoden bestimmen. Lesen Sie sich den Indexierungsstatus in der Google Search Console durch. Alternativ rufen Sie die indexierte Seite bei Google per site-Operator auf.

Zum Glück lässt sich dieses Problem leicht lösen. Die schnellste Lösung ist ein Canonical Tag. Durch den Tag zeigen Sie Google, bei welcher Seite es sich um das Original handelt. Alternativ legen Sie für doppelte Seiten den Befehl “noindex, follow” fest. Das geschieht über die Robots-Meta-Tags. Die Hauptseite bleibt auf “index, follow”, nur der Duplicate Content wird mit dem neuen Befehl versehen.

Social Media: Stärken Sie Ihre Marke durch Branding

Werden Sie einer der Top-Onlineshops in Ihrer Nische. Im besten Fall denken Kunden sofort an Ihren Webshop, wenn es um eine bestimmte Produktkategorie geht. Für diesen Effekt benötigen Sie die Power von Social Media. So können Sie Ihre Rankings verbessern.

Info: Je öfters der Name eines Webshops gegoogelt wird, desto höher fallen seine Rankings aus. Die Suchmaschine wertet Ihren Onlineshop als Experten in einer bestimmten Nische. Dadurch steigen themenrelevante Keywords im Google-Ranking an. Aus diesem Grund sollten Sie ins Branding investieren.

Mit diesen Tipps erhöhen Sie Ihre Markenbekanntheit:

  • Veranstalten Sie Gewinnspiele.
  • Beteiligen Sie Ihre Community durch Wettbewerbe.
  • Verfassen Sie Linkable Assets.
  • Heben Sie in der Kommunikation Ihre Marke hervor. (gleiches Design im Newsletter und bei der Versand-Bestätigung)
  • Legen Sie der Bestellung ein Werbegeschenk bei. (Gummibärchen)
  • Pflegen Sie soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook und Co.
  • Reagieren Sie immer auf negative Kritik, bieten Sie eine faire Lösung an.

Analysieren Sie Ihre Massnahmen

Händler müssen ihre kostbare Zeit effizient nutzen. Daher ist es notwendig, den Erfolg einer Massnahme zu messen. Am besten funktioniert das mit Tools wie Google Analytics. Checken Sie wichtige Kriterien wie die Absprungrate.

Tipp: Als Händler sollten Sie sich keinen Kunden entgehen lassen. Manche Käufer tun einen Artikel in ihren Warenkorb, kaufen ihn aber nicht. Hier sind sogenannte Remarketing-Codes zu empfehlen. Dabei wird eine bestimmte Handlung aufgezeichnet. Später können Sie den Kunden nochmals ansprechen.

Das ist sogar bei bezahlter Werbung möglich. Mit Facebook-Pixel können Sie Ihre Zielgruppe analysieren. Kauft ein Kunde etwas ein, wird diese Handlung gemeldet. Die Person hat wegen einer Facebook-Anzeige etwas gekauft. Per Custom Audience lässt sich der Kunde erneut erreichen.

Warten Sie ungefähr einen Monat ab, bevor Sie eine Änderung analysieren. Von heute auf morgen wird sich wenig ergeben. Es braucht einige Zeit, um aussagekräftige Daten zu ermitteln. Denken Sie an saisonale Schwankungen. Im Regelfall fällt der Umsatz an Weihnachten höher aus. Ein besserer Umsatz hat nicht zwangsläufig etwas mit Ihrer Massnahme zu tun. Eventuell wäre eine andere Suchmaschinenoptimierung für Online Shops effektiver gewesen.

Fazit: Fangen Sie mit zwei Tipps an, die Ihnen am besten gefallen

Das war eine lange SEO Checkliste für Online Shops. Manche Leser fühlen sich vielleicht erschlagen. Keine Sorge: Die Änderungen müssen nicht über Nacht umgesetzt werden. Gehen Sie die einzelnen Punkte der Reihe nach durch. Beginnen Sie mit Ihren zwei Favoriten.

Denken Sie daran, dass jede Nische ihre Besonderheiten hat. Der Content muss haargenau zu Ihrer Zielgruppe passen. Sollte Ihnen die Zeit für hochwertige Inhalte fehlen, können Sie auch uns engagieren. Wir würden uns sehr freuen. Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen, indem Sie mit ihr interagieren. Am besten funktioniert das über Foren und Facebook-Gruppen. Notieren Sie sich Probleme, die Ihre Zielgruppe belasten, um daraus Linkable Content zu erstellen. Dieser sichert Ihnen wertvolle Backlinks.

Optimieren Sie Ihren Webshop in technischer Hinsicht. Seit einigen Jahren wächst die Bedeutung von Faktoren wie Page Speed merklich an.

Nun sind Sie an der Reihe.

Erzählen Sie uns: Welcher Tipp für E-Commerce SEO hat Ihnen besonders gefallen?

Quellen:

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